FBI: "Psychiatrische Drogen und Anstieg von Gewalt wird ernst genommen."

Nach Angaben des Federal Bureau of Investigation (FBI) in ihrem kürzlich veröffentlichten Bericht "Verbrechen in den Vereinigten Staaten", stieg die Zahl der Morde auf nationaler Ebene um 11%.  Der größte Anstieg seit Jahrzehnten, doch zeigte insgesamt die Verbrechensstatistik wenig Veränderung. Den Experten ist rätselhaft: Während eine Erhöhung der Tötungsdelikte in der Regel mit einem Gesamtanstieg von kleineren Verbrechen verbunden ist, war dies nicht der Fall, wie der jüngste FBI-Bericht eindeutig zeigt.

Die Tatsache, dass viele der Massenmörder, wie in den Medien kolportiert wurde, eine Geschichte von psychiatrischer Behandlung hatten und/oder unter dem Einfluss von Psychopharmaka gewesen seien, die Manie, Psychosen und sogar mörderisch Reaktionen  verursachen, wird in dem FBI Bericht eindeutig hervorgehoben. Dennoch gab es keine Bundesuntersuchung, die eine Verbindung zwischen Psychopharmaka, psychiatrischen Behandlungen und der steigenden Mordraten unter die Lupe nimmt. Das FBI nimmt diese Tatsache nun sehr ernst, nachdem auch die Bürgerkommission für Menschenrechte (CCHR) zur  Strafverfolgung aufruft, um die Rolle von Psychopharmaka und Psychiatern bei den Tötungsdelikten zu untersuchen.

 

Hier ist nur ein Fall von vielen, der vom FBI untersucht wird: 

Am 26. September 2016 ging der 20 Jahre alte Arcan Cetin in ein Einkaufszentrum in Washington und erschoss gnadenlos fünf Menschen. Cetin, wird von der Polizei als "Zombie-haft" beschrieben, als er verhaftet wurde. Er hat wie so viele andere Todesschützen eine lange Behandlung wegen seiner psychischen Gesundheit erhalten. Nach Berichten von NBC wurde bei ihm Angst, Autismus, Depressionen und ADHS diagnostiziert und er wurde mit Drogen wie Prozac in den letzten Monaten behandelt. Prozac allein trägt 8 eindringliche Warnungen unter Berufung auf Studien, die Nebenwirkungen wie Gewalt, Aggression, Manie, oder Feindseligkeit attestieren.


Auf die steigende Anzahl von Tötungsdelikten unter dem Einfluss von Psychopharmaka und psychiatrischer Behandlung sagte im Mai 2016  FBI-Direktor, James Comey, auf dem Höhepunkt der Mordraten: "Ich weiß nicht, was die Antwort ist, aber heilige Kuh, haben wir ein Problem ... eine ganze Menge mehr Menschen sterben in diesem Jahr als im letzten Jahr, und im vergangenen Jahr als im Jahr zuvor, und ich weiß es nicht genau, warum. "

 

Vielleicht ist es an der Zeit, dass die Strafverfolgungsbehörden die Warnungen für Psychopharmaka bei ihren Ermittlungen berücksichtigen; 22 internationale Arzneimittelzulassungen für  Psychopharmaka müssen Nebenwirkungen wie Manie, Feindschaft, Gewalt und sogar Mordgedanken auf den Beipackzetteln ausweisen. Die Liste der Tötungsdelikte die unter dem Einfluss einer psychiatrischen Behandlung  und der Verabreichung psychotroper Drogen begangen wurde ist lang und wie die FBI Studie weiter zeigt, der Einfluss von Psychopharmaka steigt bedrohlich an.

 

Aber nicht nur die USA ist betroffen; auch in Deutschland und Europa spielt sich dieses Drama immer öfter ab:

München, Deutschland - 22. Juli 2016: Der 18-jährige Ali David Sonboly schießt um sich und tötet neun Menschen, verletzt 27 andere und tötete sich dann. Laut CNN hat er eine Geschichte von psychiatrischen "Versorgung" in einem Krankenhaus für zwei Monate im Jahr 2015 hinter sich und litt an Depressionen und Angstzuständen. Der Guardian berichtet sogar, dass nach dem Verlassen des Krankenhauses, Sonboly "fortgesetzte ambulante medikamentöse Behandlung gegen soziale Angststörung und Depression erhalten hat."

 

Der gemeinsame Nenner der vielen Gewaltakte ist "psychische Gesundheit" und/oder die psychiatrischen medikamentösen Behandlungen. Die Strafverfolgung muss endlich die sehr reale Bedrohung durch die gewaltauslösenden Behandlungsmethoden der Psychiater und der verwendeten Drogen anerkennen,  so dass  "psychische Gesundheit"  und psychiatrische medikamentöse Behandlung als verbindliches Indiz bei allen Ermittlungen bei Kapitalverbrechen mit einbezogen wird. Nur so können die wahren Schuldigen, die behandelnden Psychiater, zur Verantwortung gezogen werden. 

 

Quellen:

healthfreedoms

CCHR

nytimes

KVPM